01 Apr 2017

NeugieReise 2017 by CHEWDY

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Camping Las Mercedes

0km ;-)

Ziemlich fertig und dementsprechend spät aufgewacht (nein, nicht wegen dem Piña... ;-) - und hattten wirklich Null Bock auf Autofahren heute.
Damit war der Fall klar: Noch eine weitere Nacht in Arequipa - zumal es hier ja wirklich viel Programm gibt :-)

Angefangen mit dem Kloster "Monasterio Santa Catalina" - welches unser bisheriges Bild eines Klosters ziemlich umkrempelte: Santa Catalina wurde 1579 von der wohlhabenden Witwe María de Guzmán gegründet und beherbergte zeitweise bis zu 150 Nonnen und 300 Bedienstete. Die Dienstboten wuschen die Wäsche der Nonnen und erledigten für sie den Einkauf, da die Nonnen in Klausur leben. Die Nonnen stammten aus wohlhabenden Familien und lebten entsprechend grosszügig - wir hatten Zimmer in der Grösse unseres BlauBärs erwartet. Jedoch hätten in die Räumlichkeiten locker zwei ausgewachsene amerikanische Motorhomes gepasst... .

Seit einer Renovierung des Klosters im Jahre 1970 sind Teile des Klosters Santa Catalina der Öffentlichkeit zugänglich. Seither gehört das Kloster den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Süden Perus. Witzig: Die Gassen der Anlage sind nach spanischen Städten benannt.

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Quite exhausted and accordingly late we woke up (no, not because of the Piña ... ;-) - and had really zero enthusiasm on car driving today.
So the case was clear: another night in Arequipa - especially since there is really a lot to see :-)

Starting with the monastery "Monasterio Santa Catalina" - which quite turned around our picture of a monastery: Santa Catalina was founded in 1579 by the well-to-do widow María de Guzmán, and housed up to 150 nuns and 300 servants. The servants washed the nuns' clothes and did the shopping for them, as the nuns lived in examinations. The nuns came from wealthy families and lived accordingly generously - we had expected rooms in the size of our BlaufBär. However, in the premises fit easily two fully-grown American Motorhomes ....

Since the convent was renovated in 1970, parts of the Santa Catalina Convent are open to the public. Since then the monastery belongs to the most important sights in the south of Peru. Funny: The streets of the complex are named after Spanish cities.

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Die 20 noch hier lebenden Nonnen bekamen wir leider nicht zu Gesicht - dafür jedoch deren superlecker Kuchen und Cappucino, welcher in der klostereigenen Cafeteria serviert wird.

Und wir hatten jede Menge Spass mit unserer sehr gut Deutsch (!) sprechenden Führerin, die uns nebenbei noch viele interessante Dinge über Peru allgemein erzählte ;-)

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Unfortunately, we did noch catch a single glimpse of the 20 nuns still living here - but of their super-yummy cake and cappucino, which is served in the cafeteria.

And we had a lot of fun with our very good German (!) speaking guide who also told us many interesting things about Peru in general ;-)

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"Die schöne Juanita" war ein Menschenopfer der Inkas an den Berg Ampato, der dem Glauben der Inkas nach über die Wasserversorgung und die Ernte herrschte. Die Entdeckung Juanitas im Jahr 1995 war einer der wichtigsten archäologischen Funde der letzten Jahrzehnte auf dem amerikanischen Kontinent. Zu dieser Zeit war sie die erste weibliche Mumie aus der präkolumbischen Zeit, die zudem noch fast vollständig eingefroren und kaum ausgetrocknet war.
Leider durften wir keinerlei Fotos machen - also z.B. hier nachlesen: de.wikipedia.org/wiki/Juanita_(Mumie)

Überraschend: Die Führung war sehr informativ, professionell und in sehr gutem Englisch. Es scheint, als wenn Peru in Sachen Tourismus wirklich investierent - das freut!

Für die "Catedral Arequipa" bemühe ich einfach wieder Wikipedia:
"Die Kathedrale von Arequipa gilt als einzigartig in Peru, da sie die gesamte Seite der Plaza de Armas einnimmt. Mit ihrem Bau wurde 1629 begonnen, ihre heutige endgültige Form erhielt sie aber durch den 1844 abgeschlossenen Wiederaufbau nach einem Brand. Nur wenige Jahre später wurde sie durch das starke Erdbeben von 1868 erneut schwer beschädigt. Der beim Erdbeben von 2001 herabgestürzte Glockenturm wurde bis 2004 wieder aufgebaut. Zum Ende des 19. Jahrhunderts ließ man für die innen wenig spektakuläre Kathedrale eine Kanzel aus Frankreich und eine Orgel aus Belgien anschaffen. Zudem wurde an vielen Stellen Marmor aus Italien verwendet. Die Kathedrale von Arequipa ist zudem eine der weniger als 100 Kirchen weltweit, denen es erlaubt ist, die Flagge des Vatikan zu hissen."

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"The beautiful Juanita" was a human sacrifice of the Incas at Mount Ampato, which, for the Incas, ruled the faith over the water supply and the harvest. The discovery of Juanita in 1995 was one of the most important archaeological finds of recent decades on the American continent. At that time she was the first female mummy from the pre-Columbian period, which was also almost completely frozen and hardly dried up.
Unfortunately, we were not allowed to take any photos - that is, e.g. read here: en.wikipedia.org/wiki/Mummy_Juanita

Surprisingly: the guide was very informative, professional and in very good English. It seems as if Peru is really investing in tourism - that's for sure!

For the "Catedral Arequipa" I simply try again Wikipedia:
"The Cathedral of Arequipa is unique in Peru as it occupies the entire side of the Plaza de Armas and was begun in 1629, but its final form was completed in 1844 after a fire. It was again heavily damaged by the strong earthquake of 1868. The bell tower, which had fallen down during the earthquake of 2001, was rebuilt until 2004. At the end of the 19th century, a pulpit from France and an organ from Belgium were bought for the inadequate, spectacular cathedral. The marquise of Italy was used in many places, and Arequipa Cathedral is also one of the less than 100 churches in the world that are allowed to raise the flag of the Vatican. "

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Ja, auch mit dieser Führerin hatten wir viel Spass - auch wenn sie uns oben im Turm NICHT die Glocke läuten liess (apropos: Die Glocke ist über 5 Tonnen und der Klöppel alleine 300 kg schwer...)

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Yes, also with this guide we had a lot of fun - although she would not let us ring the bell at the top of the tower (apropos: the bell is over 5 tons and the bobbin alone is 300 kg ...)

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Zu guter Letzt ein Tanz-Wettbewerb der lokalen weiblichen Jugend auf der Plaza de Armas - wild beklatscht von Fan-Clubs und streng beobachtet von der älteren Generation ;-)

Hat uns deutlich gemacht, wie verschieden Peru doch ist:
Gestern noch in Cotahuasi auf schlammigen Schlaglochpisten durch Dörfer gefahren, in denen die meisten Bewohner nur ihre eigenen Beine als Fortbewegungmittel haben.
Heute im modernen und sehr westlichen Arequipa, in dem es alles gibt - und davon viel.
Und die kommenden Tage dann in Cusco und auf dem Inka-Trail wieder ein ganz anderes Bild...

Was jedoch überall gleich ist: Freundliche, offenherzige Menschen mit einem Lachen im Gesicht ;-)

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Finally, a dance competition of the local female youth on the Plaza de Armas - wildly applauded by fan clubs and strictly observed by the older generation ;-)

Has made it clear to us how different Peru is:
Yesterday in Cotahuasi on muddy sleigh rides through villages, where most residents only have their own legs as a means of moving.
Today in modern and very western Arequipa, where there is everything - and much of it.
And the following days in Cusco and on the Inca Trail then a completely different picture ...

But what is the same everywhere: friendly, open-hearted people with a laugh on the face ;-)