10 Apr 2017

NeugieReise 2017 by CHEWDY

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Gestern waren einige der Sehenswürdigkeiten von Cusco geschlossen - und ehrlich gesagt genossen wir doch sehr das reichhaltige und leckerer Frühstücksbuffets unseres Hotels... ...also spontan eine Nacht verlängert und wieder ab in die Stadt.
Die Woche vor Ostern ist hier die "Semana Santa" - überall waren die Vorbereitungen für Ostern im Gange, in Form von besonderen Gottesdiensten und Prozessionen... ...sogar echte Engel waren gekommen ;-)

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Yesterday some of the sights of Cusco were closed - and frankly spoken, we quite enjoyed the rich and delicious breakfast buffet of our hotel ... ... so we spontaneously extended one night and went back to the city.
The week before Easter is the "Semana Santa" - everywhere the preparations for Easter were in progress, in the form of special worship services and processions ... ... even real angels had joined ;-)

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Im Inka-Museum durfte man "eigentlich" nicht fotografieren - ein paar Aufnahmen haben wir trotzdem an den Wächtern vorbeigeschmuggelt :-)

Bei den vielen Flüssen und dem kalten Wetter hier hatten auch die Inkas keine Lust auf nasse Füsse - also perfektionierten sie den Brückenbau. Viele Schädel mit Löchern beweisen ausserdem, dass die Inkas bereits Operationen am Gehirn praktizierten, wahrscheinlich zur Entfernung von Tumoren. Auch Zahnimplantate kannten sie schon - und Analysen zeigen, dass die Patienten in beiden Fällen noch jahrelang weiter gelebt haben ;-)

Die Toten wurden mumifiziert und motivierend gestaltete Trinkgefässe sorgten für ausreichend Nachwuchs ;-)

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In the Inca museum we were not supposed to take photos - nevertheless we managed to smuggle a few shots past the guards :-)

With the many rivers and the cold weather here, the Incas had no desire for wet feet - so they perfected the bridge construction. Many skulls with holes also show that the Incas have already done brain surgery, probably for the removal of tumors. Dental implants were also already known to them - and analyzes show that patients have lived on for years in both cases ;-)

The dead were mummified and motivationally shaped drinking vessels ensured enough offspring ;-)

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Im Hof des Inka-Museums konnten wir das Weben von Teppichen und Umhängen live und in Farbe beobachten... ...Pablo (im der untern Collage) arbeitet 11 Stunden am Tag und braucht so für den gesamt 5 Meter langen Teppich ungefähr einen Monat. Die Vorlagen für die Mustern haben alle Weber im Kopf.

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In the courtyard of the Inca Museum, we could watch the weaving of carpets and cloaks live and in color ... ... Pablo (in the lower collage) works 11 hours a day and thus needs about a month for the entire 5-meter-long carpet . The templates for the patterns have all the weavers in mind.

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Dies ist nicht nur echte Handarbeit, sondern jedem der schönen Stücke liegt auch eine Information bei, wer es gemacht hat.
Wenn wir solche Arbeiten sehen, bewundern wir die Handwerkskunst und würden sie gerne durch einen Kauf entsprechend würdigen, aber fast nie kaufen wir etwas - weil wir all dies nicht wirklich gebrauchen können. Auf früheren Reisen haben wir stets einige kleine Dinge als Andenken gekauft - nur um dann festzustellen, dass sie für immer in irgendwelchen Kisten verschwunden sind.
Wir haben mittlerweile festgestellt, dass wir uns an die wirklich wichtigen Dinge und Erfahrungen von selbst erinnern - auch ohne Andenken ;-)

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This is not only genuine handwork, but each of the beautiful pieces also contains information about who made it.
When we see such works, we admire the craftsmanship and would like to appreciate them by a purchase, but almost never buy anything - because we can not really use all of this. On previous journeys, we have always bought a few small things as a souvenir - only to find that they have disappeared forever in some crates.
We have now realized that we remember the really important things and experiences by themselves - even without souvenirs ;-)

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Hier einfach ein paar Eindrücke aus den Strassen:
Die Schlangen der Callejón de Siete Culebras, Einkaufsbummel mit Lama, die sehr modernen Ampeln mit Anzeige der noch verbleibenden Grünphase, die Parallelwelt aus Tradition und Moderne und die (ehrlich gesagt sehr schwierig zu findenen...) Steinfiguren der Calle Hatunrumiyoc.

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Just a few impressions from the streets:
The snakes of the Callejón de Siete Culebras, shopping with a lama, the very modern traffic lights with a display of the remaining green phase, the parallel world of tradition and modernity and the (really hard to find...) stone figures of Calle Hatunrumiyoc.

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Das Tempelviertel Qoricancha ist sehr speziell - weil hier die Spanier nach der Eroberung von Cusco einfach eine Kirche samt grossem Kolonialpalast über die Inka-Tempel gebaut haben - und beide zu einem Gebäude integrierten.
Schön zu sehen, dass die Inka für ihre Mauern völlig auf Mörtel verzichteten - die Spanier jedoch reichlich davon benutzen. Und wer gilt jetzt als technologisch weiter fortgeschritten? ;-)

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The temple district of Qoricancha is very special - because here the Spaniards built a church and a colonial palace over the Inca temples after the conquest of Cusco - and both were integrated into a single building.
Nice to see that the Inca built their walls completely without mortar - the Spaniards, however, made abundantly use of it. And who is now more technologically advanced? ;-)

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Hier der kleinste Stein in einer Inka-Mauer - immer noch kleiner als als übliche Spaltmass einer Spanier-Mauer ;-)
Doch die Steine der Inka-Mauern waren nicht einfache Quader, sondern wurden mittles verschiedener Techniken ineinander verkeilt. So waren sie stabil und doch flexibel genug, um Erdbeben zu überstehen.
Und mangels Smartphones wurden die Quader mit Hilfe dreier mit Wasser gefüllter Löcher ausnivielliert.
Das Inka-Jahr wurde durch zwei Kalender geregelt: Einem für die göttlichen Rituale und einem für die Landwirtschaft.
Auch die Milchstrasse hatte eine besondere Bedeutung - und wurde deutlich kreativer als bei uns interpretiert. Ob da wohl Coca-Blätter im Spiel waren? ;-)

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Here the smallest stone in an Inca wall - still smaller than the usual gap size of a spanish wall ;-)
But the stones of the Inca walls were not simple cuboids, but were interlocked by different techniques. Thus they were stable and flexible enough to overcome earthquakes.
And for lack of smartphones the cuboids were levelled by three water-filled holes.
The Inca year was governed by two calendars: one for divine rituals and one for agriculture.
The Milky Way also had a special significance - and was interpreted much more creatively than in our case. Had there been Coca leaves in the game? ;-)